Unsere Grundkurse sind für ein ganzes Wochende angesetzt.
Am Samstag bekommt ihr eine kleine Einführung, wir stellen uns vor und erklären, was wir so machen.
Im Anschluss bekommt ihr Übungsschwerter aus Holz und Schaumstoff. Damit verringern wir das Verletzungsrisiko. Denn ihr bekommt in kurzer Zeit viel Informationen, die euer Kopf und euer Körper dann umsetzen sollen.
Mit einem Metallschwert in der Hand kann dies risikoreich sein.
Ihr lernt die richtige Grundhaltung, einen stabilen Stand und die sogenannten Halben und Ganzen Schritte.
Im Anschluss erklärt unser Trainer euch die drei grundlegenden Verteidigungen und die dazu gehörigen Angriffe.
All dies zusammen umzusetzen ist eine Herausforderung für jeden Neuling: gleichzeitig auf Schritte, Haltung, den Schlag des Partners und die eigene Verteidigung zu achten ist mental und körperlich anstrengend. Deswegen gibt es ausgedehnte Trinkpausen, in denen der Kopf erstmal alles sortieren kann.
Natürlich sind auch persönliche Pausen jederzeit möglich.
Am Sonntag gibt es eine kurze Wiederholungsrunde mit den Übungsschwertern, bevor auf Metall umgestiegen wird.
Erfahrungsgemäß ist die Aufregung groß, wenn zum ersten Mal damit hantiert wird. Aber meist hat sich über Nacht die Informationsflut vom Vortag etwas sortiert und gesetzt. Angriffe und Verteidigungen werden fleißig weiter geübt, Fehler korrigiert und Tipps zur Verbesserung gegeben.
Dann gibt es eine Mittgspause, in der wir meist etwas Liefern lassen. Auch wenn die viele Bewegung großen Hunger verursacht, empfehlen wir, nicht allzu viel zu essen, denn das Training geht ja noch weiter! Und wer möchte jetzt schon träge werden?
Wenn es gut läuft, üben wir sogar eine Entwaffnung oder eine andere spaßige Zusatztechnik.
Danach seid ihr bereit für den wöchentlichen Kurs!